MM: 3d-Druck Adapter für Nagellack-Schüttler


Dies ist der Beginn einer neuen Serie: An Montagen werde ich sehr kurze Videos veröffentlichen. Nicht jeden Montag, nur gelegentlich. In dieser Folge:

3d-gedruckter Adapter für einen Nagellack-Schüttler, um damit Modellbau-Acrylfarben, Airbrushfarben, oder sonstiges zu schütteln.

Die beiden Teile des Adapters werden mit den Federn, die dem Nagellack-Schüttler beiliegen, verbunden. Der Adapter wird in den Ring am Gerät eingesetzt, durch die „Flügel“ unten kann er nicht herausrutschen. Fröhliches Schütteln!

Die STL-Datei gibt es hier zum Donwnload.

Dies ist der Nagellack-Schüttler auf Aliexpress.comebay.de, ebay.comamazon.comamazon.de

Eigenbau-Beefer für 35,- – DIY Gasgrill


Zum stolzen Preis von mindestens 800,- kann man wahre Exoten unter den Gasgrills kaufen: der O F B, Over Fired Broiler von Otto Wilde oder der Beefer heizen dem Fleisch ausschließlich von oben ein, und das mit enorm hoher Temperatur. In der Gastronomie kennt man das als Salamander. Das sind bestimmt tolle Geräte, aber die können eigentlich nur Steaks, und man muss schon ganz schön viele Steaks grillen, damit sich das rechnet. Aber wenn man sich beispielsweise den Beefer mal genauer ansieht, entdeckt man ein Heizelement, das verdächtig nach dem eine Gas-Heizstrahlers für unter 35,-  aussieht Ob man damit vielleicht genauso gut grillen kann? Finden wir es raus!

So ein Gasheizer ist für unter 35 Euro zu haben:

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Und es ist freundlicherweise sogar ein Grillrost dabei: Das Schutzgitter davor ist hervorragend geeignet.

Wir müssen mit unserem Grillgut so nah wie möglich an das Heizelement ran. Dabei ist der Rand des Heizstrahlers im Weg, also muss er ab. Übrigens, Falls Ihr das nachmachen wollt, bitte auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Haftung. Aber wir basteln hier ja nur mit brennbarem Gas unter hohem Druck, was kann da schon schiefgehen.

Das Grillrost wird abgenommen. Jetzt baue ich einen Unterbau aus irgendwelchen Steinen, die hier herumlagen. Passt. Probieren wir es mal aus. Dazu habe ich mir ein paar Rindersteaks besorgt.

Nach etwa einer Minute wird das Steak gewendet.

Ich habe etwas mit dem Abstand experimentiert. Weil das Grillrost nicht verstellbar ist, habe ich einfach den Heizer etwas unterfüttert.

Unten lasse ich das erste Steak auf die richtige Kerntemperatur kommen.

Das Ergebnis meines ersten Versuchs hat vielleicht etwas zu viel Hitze abbekommen. Ansonsten ist es aber schon mal nicht schlecht.

Besser als ein Ringlicht: DIY Logo-Licht!


Ringleuchten sind so 2017! Jeder hat sie, und man sieht damit aus wie ein Husky. Wie wäre es mit einem Logo-Licht?

Als erstes brauche ich mein Logo auf einem Stück Sperrholz. Ich habe es mir einfach auf sechs Din-A4-Blätter verteilt ausgedruckt. Anzeichnen hätte aber genauso  funktioniert. Wie groß? Das hängt vom gewünschten Abstand ab, aber zu groß kann es kaum sein. Mein Logo ist ca. 60x 80 cm groß, und im Vorspann bin ich gerade mal eine Armeslänge davon entfernt.

Ich klebe mir meine Blätter zusammen und ergänze die fehlenden Konturen auf den Blatträndern. Dann schneide ich das Logo aus. Ich klebe es mit Klebestift auf die Sperrholzplatte.

Jetzt kommt ein LED-Streifen zum Einsatz. Bei LED-Strips für Fotozwecke sollte man auf einen hohen CRI-Wert achten (Color Rendering Index). Ich empfehle mindestens 80. Wenn die LEDs zusammen mit anderen Lichtquellenn eingesetzt werden sollen, empfiehlt es sich, die gleiche Farbtemperatur zu wählen. Ich verwende 4000k.

Vergleicht diese LED-Streifen:
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Es gibt extra biegsame LED-Streifen, aber auch normale Streifen lassen sich um Kurven führen, wenn man sie etwas knickt.

Mit eine besonders schönen Schere kann man die LED-Streifen an den markierten Stellen durchschneiden.

Ich versuche, das Logo möglichst gleichmäßig mit den LED-Streifen abzudecken.

Die Richtung ist dabei egal.

So, ein Leuchttest. Aber  es leuchtet natürlich nur das Stück mit dem Anschlusskabel. Deswegen müssen jetzt die anderen Stücke damit verbunden werden.

Dazu gibt es auf den LED-Streifen in regelmäßigen Abständen Lötpunkte. Alle Streifen werden parallel miteinander verbunden. Wo, ist egal, Hauptsache Plus an plus und minus an minus. Um mehrere Stück mit einem Kabel zu erreichen, durchtrenne ich gerne nur die Isolierung. Die lässt dann etwas auseinanderziehen, so dass das blanke Kupfer zum Vorschein kommt. Das kann ich dann anlöten. Vielleicht hätte ich aber besser auf die Polung achten sollen.

Nachdem alles verbunden ist, sichere ich die LED-Streifen nochmal extra mit Heißkleber, der Klebeschicht des Streifens traue ich nicht so ganz.

Jetzt brauche ich Pappstreifen von ca. 3,5mm Breite. Es kommt nicht so genau darauf an, aber es hilft wenn alle gerade und gleich breit sind. Ich habe als maß einfach eine Latte genommen.

Jetzt ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, das Loch auszusägen, durch das später die Kamera gucken soll.

Jetzt klebe ich die gesamte Kontur des Logos entlang die Pappstreifen auf.

Damit nicht mehr die einzelnen LEDs zu sehen sind, brauchen wir einen Diffusor. Ich nehme dafür Transparentpapier. Das wird mit Heißkleber auf den Rand der Pappkonturen geklebt.

Jetzt baue ich noch eine einfache Halterung.

Die Lochplatte wird zwischen Kamera und Stativplatte geschraubt.

Und mit reichlich Heißkleber wird die Platte mit dem Logo aufgeklebt. Anschrauben geht nicht, das hätte ich machen müssen, bevor ich das Transparentpapier aufklebe.

Das Ergebnis funktioniert genau wie ein Ringlicht, nur dass sich statt eines langweiligen Rings das Logo in der Pupille spiegelt. Versucht es mal!

DIY Kamerafalle – eine Panasonic Lumix mit Arduino und HC-SR501 Bewegungsmelder auslösen


Wäre es nicht toll, eine Kamera zu haben, die dann zu filmen beginnt, wenn sich etwas bewegt? Unter der Bezeichnung „Wildkamera“ oder „Fotofalle“ kann man kameras kaufen, die genau das machen. Aber erstens sind die ganz schön teuer, und zweitens lässt die Bildqualität zu wünschen übrig. Aber die meisten Kameras haben doch einen Anschluss für einen Fernauslöser. Da lässt sich doch bestimmt ein Bewegungsmelder dranbauen?

Ich habe mir bei Aliexpress ein paar dieser HC-SR501* Infrarot Bewegungsmelder bestellt, einen Link findet Ihr in der Beschreibung. An den zwei Potis auf der Seite lässt sich die Empfindlichkeit und die Dauer der Schaltzeit einstellen, zum Bespiel für ein Licht, das eine bestimmte Zeit eingeschaltet bleiben soll. Das hilft uns nicht weiter, denn wir braucen ja einen Startimpuls am Anfang und einen Stopimpuls am Ende der Aufnahme. Dafür brauchen wir einen Arduino. Jetzt funktioniert der Fernauslöser bei meiner Panasonic Lumix so, dass die Kamera den Widerstand an der Fernauslöserbuchse misst.

 Anschlussbelegung des Panasonic Lumix Fernauslöser-Steckers / SchaltplanVon links nach rechts: Optokoppler, Arduino Nano, HC-SR501 Infrarot-Bewegungsmelder

Also verwende ich noch einen Optokoppler, der hier anstatt eines Tasters eingesetzt wird. Das hier ist ein doppelter, ein einfacher hätte gereicht, aber den hatte ich noch. DIY Kamerafalle – eine Panasonic Lumix mit Arduino und HC-SR501 Bewegungsmelder auslösen weiterlesen

3 super einfache 3D-Drucke für YouTuber – Sketchup Tutorial für Anfänger

Wenn ich Leuten erzähle, dass ich einen 3D-Drucker habe, höre ich häufig Rückfragen wie „Was um alles in der Welt sollte man damit anfangen können?“. Dann fallen mir im ersten Moment immer keine guten Beispiele ein, dabei gäbe es so viele.

Ich habe ja kürzlich erst diesen YouTube-Kanal begonnen, und auch dafür habe ich mir direkt das eine oder andere praktische Ding gedruckt. Und davon möchte ich Euch mal drei Stück zeigen.

Hier sind die files: sketchup-tutorial.zip

Diesen 3D-Drucker verwende ich:

CTC Dual 3D-Drucker bei ebay*
oder bei Amazon.de*
oder bei Aliexpress.com*

SD-Karten-Box

3d-gedruckte SD-Karten-Box
3d-gedruckte SD-Karten-Box

Wer viel mit Kameras zu tun hat, hat in der Regel auch Unmengen an SD-Karten. Wäre es da nicht schön, ein kleines Kästchen zu habe, wo man die reinstecken kann? Ich zeige Euch, wie ich solche Sachen mit Sketchup konstruiere, aber natürlich könnt Ihr die Dateien auch auf Fuxing.de runterladen.

Als erstes muss ich mal wissen, welche Abmessungen so eine SD-Karte hat. Dann öffne ich das CAD-Programm Sketchup. Die kostenlose Version reicht völlig aus. Wichtig ist, dass Millimeter als Maßeinheit eingestellt sind.

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Rollo aus dem 3D-Drucker?


Ein Rollo aus dem 3d-Drucker? Geht das? Joa, zum Teil.

Ich habe mir das Fluxing-Logo auf eine Plane drucken lassen. Die ich gerne als Rollo vor dem Fenster haben wollte. Leider kann man kein Rollo mit eigenem Design kaufen, und ein passendes Rollo zu kaufen und zu zerlegen war mir zu teuer, zumal ich von einem alten Rollo noch eine Kette hatte.

Also habe ich mit Sketchup den Mechanismus nachkonstruiert. Wie das geht, führt an dieser Stelle zu weit, aber ich mache gern auch mal ein Sketchup Tutorial. Hier sind die Dateien:

roller.zip

Jetzt habe ich die konstruierten Teile mit meinem 3D-Drucker ausgedruckt. Das dauert natürlich eine Weile.  Ich habe übrigens einen sehr preisgünstigen 3D-Drucker, aber der macht den Job ganz hervorragend:

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Einen Besenstiel mit 24mm Durchmesser habe ich passend an beiden Enden abgesägt. Rollo aus dem 3D-Drucker? weiterlesen

Kamera-Dolly für Zeitraffer-Aufnahmen – schnell, einfach und günstig!

Habt Ihr jemals Schnee beim Schmelzen zugesehen? Oder Schnecken beim rennen? Oder Gras beim Wachsen?
Moderne Kameras haben in der Regel eine Zeitraffer-Funktion, mit der sich stundenlange Prozesse auf ein paar Sekunden zusammenstauchen lassen. Aber wie bekommt man dabei auch noch eine Kamerafahrt hin?
Mit einem motorisierten Dolly. Und wo bekommt man den her? Selber bauen. Das ist nicht schwer, geht schnell, und kostet erstaunlich wenig. Ich zeige Euch, wie es geht.

Wir brauchen erst mal irgendeine Basisplatte. Ich hatte noch dieses Ende eines Regalbretts rumliegen.  Die meisten anderen Komponenten habe ich direkt in China bei Aliexpress bestellt. Das dauert zwar ewig, bis die Sachen kommen, aber dafür ist alles unglaublich billig. Wir brauchen einen Motorregler, einen sehr langsam laufenden Motor, sowie drei Möbelrollen. Die hier sind aus dem Baumarkt und zusammengenommen das teuerste an diesem Projekt. Außerdem noch einen Batteriehalter für acht AA-Batterien. 8x 1,5v ergibt 12V.

Die verwendeten Materialien:

3 rpm 12v Motor (der langsamere)*: € 2,81

1-Kanal Relais-Modul* (nur Motor): € 0,44
2-Kanal Relais-Modul* (Motor und Auslöser): € 0,83
8-Kanal Relais-Modul* (das ich im Video verwende): € 3,13

Arduino Uno*: € 2,69

Motor-Controller*: € 1,19

Batteriehalter*: € 1,12

Möbelrollen* (8 stück, andere als die, die ich verwendet habe): € 4,51

Das Stativ aus dem Video:

bendy Octopus tripod*: € 1,47

Materialliste: langsamer Getriebemotor, DC Drehzahlregler, Batteriebox, Möbelrollen
Bei einer der drei Möbelrollen wird die Achse aufgebohrt. Ich stecke das Rad mal probehalber auf den Motor. Der wird an den Controller angeschlossen. Ich musste erst mal rausfinden, was wohin gehört, weil alles auf chinesisch beschriftet ist. Aber in diesem Fall kommt links der Motor und rechts die Eingangsspannung dran.
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Wie man mit sich selbst im Video interagiert

Ihr wollt euch selbst klonen? Doppelt auftreten? Mit Euch selbst im Video ein Gespräch führen, wie Casey Neistat? Das ist nicht schwer, aber soooo einfach ist es nun auch wieder nicht.

Da ich einen zweisprachigen YouTube-Kanal habe, wollte ich das Trailer-Video gerne in zwei Sprachen machen, und dabei zweimal gleichzeitig auftreten: Einmal deutschsprachig, einmal englischsprachig. Dabei sind mir aber eine Reihe von bösen Anfängerfehlern unterlaufen.

Was wir vorhaben ist, zwei separate Aufnahmen zu einer zusammenzusetzen.

Dazu sollten wir alles auf Manuell stellen und die Kamera nichts alleine entscheiden lassen. Das gilt für den Focus, den wir auf manuell stellen , damit der Autofocus nicht plötzlich in einer Hälfte des Bildes anfängt, am Objektiv zu drehen.

Aber auch bei der Belichtung stellen wir Blende und Verschlusszeit selbst ein, damit die Automatik nicht während des Drehs in einer der Hälften die Helligkeit nachjustiert. Beides ist in meinem Video passiert.

Wie man mit sich selbst im Video interagiert weiterlesen

Willkommen bei Fluxing!