Archiv für den Monat: April 2018

Automatic Door for the Cat – with HC-SR501 motion detector, without arduino


Komplexe Projekte lassen sich auch ohne Arduino realisieren. Hier habe ich mit zwei HC-SR501 Infrarot-Bewegungsmeldern eine automatische Tür gebaut.

Zum Öffnen der Tür verwende ich einen Linearmotor. Der hier ist von Aliexpress, wie eigentlich alles andere auch, und hat Endschalter. Das heißt, wenn er an einem Ende ankommt, hält er einfach an.
Außerdem kommen zwei Infrarot-Bewegungsmelder zum Einsatz, die in China nicht mal einen Euro kosten. In der Beschreibung gibt es die Links.
Außerdem brauchen wir ein Relais mit 2x-um-Schalter, einen NPN-Transistor, eine Diode, und einen Widerstand.
Weil das Ausgangssignal der Bewegungsmelder nicht kräftig genug ist, um das Relais zu schalten, verwenden wir den Transistor als Verstärker.
Die Diode Soll den Rest der Elektronik vor Spannungsspitzen schützen, die das Relais produziert. Automatic Door for the Cat – with HC-SR501 motion detector, without arduino weiterlesen

MM: 3d-Druck Adapter für Nagellack-Schüttler


Dies ist der Beginn einer neuen Serie: An Montagen werde ich sehr kurze Videos veröffentlichen. Nicht jeden Montag, nur gelegentlich. In dieser Folge:

3d-gedruckter Adapter für einen Nagellack-Schüttler, um damit Modellbau-Acrylfarben, Airbrushfarben, oder sonstiges zu schütteln.

Die beiden Teile des Adapters werden mit den Federn, die dem Nagellack-Schüttler beiliegen, verbunden. Der Adapter wird in den Ring am Gerät eingesetzt, durch die „Flügel“ unten kann er nicht herausrutschen. Fröhliches Schütteln!

Die STL-Datei gibt es hier zum Donwnload.

Dies ist der Nagellack-Schüttler auf Aliexpress.comebay.de, ebay.comamazon.comamazon.de

Eigenbau-Beefer für 35,- – DIY Gasgrill


Zum stolzen Preis von mindestens 800,- kann man wahre Exoten unter den Gasgrills kaufen: der O F B, Over Fired Broiler von Otto Wilde oder der Beefer heizen dem Fleisch ausschließlich von oben ein, und das mit enorm hoher Temperatur. In der Gastronomie kennt man das als Salamander. Das sind bestimmt tolle Geräte, aber die können eigentlich nur Steaks, und man muss schon ganz schön viele Steaks grillen, damit sich das rechnet. Aber wenn man sich beispielsweise den Beefer mal genauer ansieht, entdeckt man ein Heizelement, das verdächtig nach dem eine Gas-Heizstrahlers für unter 35,-  aussieht Ob man damit vielleicht genauso gut grillen kann? Finden wir es raus!

So ein Gasheizer ist für unter 35 Euro zu haben:

Amazon.de
Amazon.com
ebay.de
Aliexpress.

Und es ist freundlicherweise sogar ein Grillrost dabei: Das Schutzgitter davor ist hervorragend geeignet.

Wir müssen mit unserem Grillgut so nah wie möglich an das Heizelement ran. Dabei ist der Rand des Heizstrahlers im Weg, also muss er ab. Übrigens, Falls Ihr das nachmachen wollt, bitte auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Haftung. Aber wir basteln hier ja nur mit brennbarem Gas unter hohem Druck, was kann da schon schiefgehen.

Das Grillrost wird abgenommen. Jetzt baue ich einen Unterbau aus irgendwelchen Steinen, die hier herumlagen. Passt. Probieren wir es mal aus. Dazu habe ich mir ein paar Rindersteaks besorgt.

Nach etwa einer Minute wird das Steak gewendet.

Ich habe etwas mit dem Abstand experimentiert. Weil das Grillrost nicht verstellbar ist, habe ich einfach den Heizer etwas unterfüttert.

Unten lasse ich das erste Steak auf die richtige Kerntemperatur kommen.

Das Ergebnis meines ersten Versuchs hat vielleicht etwas zu viel Hitze abbekommen. Ansonsten ist es aber schon mal nicht schlecht.

Besser als ein Ringlicht: DIY Logo-Licht!


Ringleuchten sind so 2017! Jeder hat sie, und man sieht damit aus wie ein Husky. Wie wäre es mit einem Logo-Licht?

Als erstes brauche ich mein Logo auf einem Stück Sperrholz. Ich habe es mir einfach auf sechs Din-A4-Blätter verteilt ausgedruckt. Anzeichnen hätte aber genauso  funktioniert. Wie groß? Das hängt vom gewünschten Abstand ab, aber zu groß kann es kaum sein. Mein Logo ist ca. 60x 80 cm groß, und im Vorspann bin ich gerade mal eine Armeslänge davon entfernt.

Ich klebe mir meine Blätter zusammen und ergänze die fehlenden Konturen auf den Blatträndern. Dann schneide ich das Logo aus. Ich klebe es mit Klebestift auf die Sperrholzplatte.

Jetzt kommt ein LED-Streifen zum Einsatz. Bei LED-Strips für Fotozwecke sollte man auf einen hohen CRI-Wert achten (Color Rendering Index). Ich empfehle mindestens 80. Wenn die LEDs zusammen mit anderen Lichtquellenn eingesetzt werden sollen, empfiehlt es sich, die gleiche Farbtemperatur zu wählen. Ich verwende 4000k.

Vergleicht diese LED-Streifen:
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Es gibt extra biegsame LED-Streifen, aber auch normale Streifen lassen sich um Kurven führen, wenn man sie etwas knickt.

Mit eine besonders schönen Schere kann man die LED-Streifen an den markierten Stellen durchschneiden.

Ich versuche, das Logo möglichst gleichmäßig mit den LED-Streifen abzudecken.

Die Richtung ist dabei egal.

So, ein Leuchttest. Aber  es leuchtet natürlich nur das Stück mit dem Anschlusskabel. Deswegen müssen jetzt die anderen Stücke damit verbunden werden.

Dazu gibt es auf den LED-Streifen in regelmäßigen Abständen Lötpunkte. Alle Streifen werden parallel miteinander verbunden. Wo, ist egal, Hauptsache Plus an plus und minus an minus. Um mehrere Stück mit einem Kabel zu erreichen, durchtrenne ich gerne nur die Isolierung. Die lässt dann etwas auseinanderziehen, so dass das blanke Kupfer zum Vorschein kommt. Das kann ich dann anlöten. Vielleicht hätte ich aber besser auf die Polung achten sollen.

Nachdem alles verbunden ist, sichere ich die LED-Streifen nochmal extra mit Heißkleber, der Klebeschicht des Streifens traue ich nicht so ganz.

Jetzt brauche ich Pappstreifen von ca. 3,5mm Breite. Es kommt nicht so genau darauf an, aber es hilft wenn alle gerade und gleich breit sind. Ich habe als maß einfach eine Latte genommen.

Jetzt ist vielleicht ein guter Zeitpunkt, das Loch auszusägen, durch das später die Kamera gucken soll.

Jetzt klebe ich die gesamte Kontur des Logos entlang die Pappstreifen auf.

Damit nicht mehr die einzelnen LEDs zu sehen sind, brauchen wir einen Diffusor. Ich nehme dafür Transparentpapier. Das wird mit Heißkleber auf den Rand der Pappkonturen geklebt.

Jetzt baue ich noch eine einfache Halterung.

Die Lochplatte wird zwischen Kamera und Stativplatte geschraubt.

Und mit reichlich Heißkleber wird die Platte mit dem Logo aufgeklebt. Anschrauben geht nicht, das hätte ich machen müssen, bevor ich das Transparentpapier aufklebe.

Das Ergebnis funktioniert genau wie ein Ringlicht, nur dass sich statt eines langweiligen Rings das Logo in der Pupille spiegelt. Versucht es mal!